Notice bibliographique
- Notice
Type(s) de contenu et mode(s) de consultation : Texte noté : sans médiation
Auteur(s) : Association des germanistes de l'enseignement supérieur (France). Congrès (49 ; 2016 ; Reims, Marne). Auteur du texte
Titre(s) : Hybridations [Texte imprimé] : [actes du 49e Congrès de l'Association des germanistes de l'enseignement supérieur, Université de Reims Champagne-Ardenne, 26-28 mai 2016] / sous la direction de Helga Meise, Thomas Nicklas, Christian E. Roques
Publication : Reims : Épure, Éditions et presses universitaires de Reims, 2017
Impression : 14-Condé-sur-Noireau : Impr. Corlet numérique
Description matérielle : 1 vol. (336 p.) : ill. en coul. ; 23 cm
Note(s) : Notes bibliogr. et webliogr.
Autre(s) auteur(s) : Meise, Helga (1953-....). Directeur de publication
Nicklas, Thomas (1967-....). Directeur de publication
Roques, Christian E. (1977-....). Directeur de publication
Autre(s) forme(s) du titre :
- Titre(s) parallèle(s) : Hybridisierungen
Sujet(s) : Communication interculturelle -- Dans la littérature
Littérature germanophone -- Thèmes, motifs
Relations interethniques -- Allemagne -- 1990-2020
Genre ou forme : Actes de congrès
Indice(s) Dewey : 830.935 5 (23e éd.) = Littérature de langue allemande - Histoire et critique - Thèmes sociaux ; 303.482 09051 (23e éd.) = Contact entre les cultures - 2000-2019
Identifiants, prix et caractéristiques : ISBN 978-2-37496-036-4 (br.) : 25 EUR
EAN 9782374960364
Identifiant de la notice : ark:/12148/cb453021233
Notice n° :
FRBNF45302123
Résumé : Im Zuge der Erkundung unserer heute global vernetzten Welt und ihrer Probleme haben in den letzten Jahren Phänomene der Hybri- disierung verstärkt Aufmerksamkeit auf sich gezogen, und zwar in den verschiedensten Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur. Die in einzelnen Feldern angepriese- nen Hybridisierungen bergen in anderen hingegen Konfliktpoten- tial. Dies zeigt sich besonders im Zusammenhang mit den weltweit zunehmenden Migrationsbewegungen. Parallel zu den Entwicklun- gen in den verschiedenen Bereichen reagieren die Künste ihrerseits auf Zukunftsszenarien und aktuelle Erschütterungen. Sie zeich- nen alle diese Entwicklungen nicht nur seismographisch auf, sondern unterhielten immer schon eine besondere Nähe zu Formen von Mischung und Kreuzung, vor allem um neue Darstellungsweisen zu (er)finden. Die Auseinandersetzung mit all diesen Phänomenen wurde unabweisbar notwendig, umso mehr, als gerade der ‘Umweg' über die Verfahrensweisen der Künste auch Einblicke in die aktuelle Verfasstheit unserer Gesellschaften bereitzuhalten schien. Hybridi- täten und Hybridisierungen begannen auch die Geisteswissenschaf- ten zu elektrisieren. Michail M. Bachtins Untersuchungen zur « Ästhetik des Wor- tes » und der « Redevielfalt » legten die « hybriden Konstruktionen » bloß, die die Autoren so verschiedener Zeitalter wie der Renaissance oder des 19. Jahrhunderts eingesetzt hatten. Der Begriff sollte sich besonders bei der Erforschung der postkolonialen Welt als fruchtbar erweisen. Für Homi K. Bhabha etwa wurde er zum Rüstzeug, um die sich je etablierenden Verhältnisse zwischen Kolonisierten und Kolo- nisatoren neu zu begreifen: beide Seiten durchdringen sich in einem « dritten Raum » unausweichlich wechselseitig. Bei ihm wurde die « politisch zu funktionalisierende linguistische Hybridität ... zu einer interkulturellen Denkfigur ». Damit öffnet sich ein Spektrum von Fragestellungen, die in ganz verschiedenen Feldern aufgeworfen und in dem hier vorgelegt [source éditeur]